Die Marke

Qualitätsversprechen

Unser Bad Reichenhaller AlpenSalz trägt seine Herkunft im Namen. Die bekannteste Salzmarke Deutschlands steht für hochwertiges Salz aus den Tiefen der Alpen, sorgsam gewonnen aus reiner Alpensole. Wir bringen den Schatz der Alpen in die heimische Küche, wo er für ursprünglichen Genuss sorgt.

Höchste Produktqualität liegt uns am Herzen. Regelmäßige interne und externe Audits garantieren die Einhaltung unseres hohen Qualitätsanspruchs. Alle Bad Reichenhaller Produkte sind frei von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Nanopartikeln.

Zum Teil verfeinert mit Kräutern und Gewürzen sowie angereichert mit Jod, Fluorid oder Folsäure, sind unsere Produkte nicht nur verlässliche Begleiter beim täglichen Kochen und Würzen, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung der ganzen Familie.

Seit Generationen ist Bad Reichenhaller AlpenSalz für viele Menschen ein Stück Zuhause. Daher sagen wir voller Stolz und Freude: Unser AlpenSalz. Unsere Heimat. Unser Geschmack.

Geschichte

  1. Entdeckung von Solequellen2.000 v. Chr.

    In der Region Bad Reichenhall wird schon seit Jahrtausenden Salz gewonnen. Die natürlichen Solequellen waren wahrscheinlich einer der Hauptgründe für menschliche Ansiedlungen. Wie historische Werkzeuge von ca. 2.000 v. Chr. belegen, waren Kelten die ersten „professionellen“ Salzsieder. Sie verfeinerten die Verarbeitung von Eisen und waren vermutlich die ersten, die in der Region Sole in Pfannen siedeten und kommerziell mit Salz handelten.

  2. Der römische Historiker Tacitus berichtet58 – 120 n. Chr.
    58 – 120 n. Chr.: Der römische Historiker Tacitus berichtet

    Die erste Beschreibung der Salzherstellung findet sich bei Tacitus. Er schildert ein Verfahren, das die Germanen im 1. Jahrhundert nach Christus anwendeten: Ein brennender Holzstoß wurde mit Sole übergossen und die an den glühenden Scheiten angesetzte Salzkruste nach dem Erkalten abgeschabt. Derartige Techniken wurden wahrscheinlich schon in prähistorischen Zeiten ausgeübt und haben sich lange Zeit erhalten.

  3. Erste urkundliche Erwähnung früher Salzgewinnung696 n. Chr.
    696 n. Chr.: Erste urkundliche Erwähnung früher Salzgewinnung

    Bei Bajuwaren gibt es in der Region vom Böhmerwald zu den Alpen und vom Lech bis zur Enns sechs Salzsiedereien. Sie werden mit dem westgermanischen Wort „Hall“ bezeichnet. Das Salz wird in Pfannen gewonnen, wie eine urkundliche Erwähnung zeigt: „… im Jahr 696 werden in Reichenhall zwanzig Salzpfannen dem Bischof von Salzburg zur Nutzung überlassen ...”.

  4. Bau der ersten Soleleitung1616/1619
    1616/1619: Bau der ersten Soleleitung

    Das Salzsieden benötigt gewaltige Mengen Feuerholz. Als 1613 in Reichenhall eine neue Solequelle entdeckt wird, erhöht sich der Bedarf an Heizmaterial. Die technisch einmalige Lösung: Man bringt nicht mehr das schwere Holz zur Saline, sondern die leichter zu transportierende Sole zum Holz. Herzog Maximilian I. von Bayern lässt eine Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein bauen. Hofbaumeister Hans Reiffenstuel und Sohn Simon werden beauftragt, das „Wasser über das Gebirge zu führen“. Das 1617 begonnene Projekt ist umfangreich: unter anderem sechs Hebewerke mit Pumpenhäusern, Bau einer neuen Saline mit vier Siedehäuser, Lager- und Wohnhäuser sowie eine Triftanlage für den Transport des Brennholzes auf der Traun entstehen.

  5. Das Erfolgsmodell Soleleitung geht weiter1816/1817
    1816/1817: Das Erfolgsmodell Soleleitung geht weiter

    200 Jahre nach dem Bau der ersten Soleleitung beauftragen König Max I. und sein Minister Graf Montgelas den königlich bayerischen Salinenrat Georg von Reichenbach mit dem Bau der Soleleitung von Berchtesgaden nach Reichenhall. Zur Überwindung der Höhendifferenz gelingt ihm eine technische Meisterleistung: der Bau der Soleleitung und die Konstruktion der berühmten Reichenbachpumpe, einer Wassersäulenhebemaschine. Die historischen Anlagen sind heute in der Alten Saline Bad Reichenhall (www.alte-saline.de), im Salzbergwerk Berchtesgaden (www.salzbergwerk.de) und auf dem Wanderweg entlang der „alten“ Soleleitung von Berchtesgaden nach Ramsau zu bewundern.

  6. Neuaufbau der Saline nach einem Stadtbrand1834
    1834: Neuaufbau der Saline nach einem Stadtbrand

    Ein verheerender Stadtbrand vernichtet einen Großteil der Saline Reichenhall. Unter König Ludwig I. wird die Anlage um das Hauptbrunnenhaus wieder aufgebaut und kann bis heute als „Alte Saline“ besichtigt werden.

  7. Aus Reichenhall wird Bad Reichenhall1890
    1890: Aus Reichenhall wird Bad Reichenhall

    Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt sich Reichenhall zu einem international renommierten Kurbad mit zahlreichen Jugendstilvillen sowie Bade- und Kuranstalten. 1890 verfügt der bayerische Prinzregent, dass Reichenhall den Zusatz „Bad“ führen darf: Reichenhall wird zur Kurstadt Bad Reichenhall.

  8. Zweimal abgebrannt, mutig wieder aufgebaut1926/1943
    1926/1943: Zweimal abgebrannt, mutig wieder aufgebaut

    1926 wird die Neue Saline fertig gestellt: Auf dem damals neuesten Stand der Technik werden geschlossene Verdampferanlagen eingeführt, die im Gegensatz zur bis dahin verwendeten Technik mit offenen Siedepfannen weniger Energie benötigen und gleichzeitig eine höhere Kapazität ermöglichen. 1943 werden Teile der Saline durch einen erneuten Brand zerstört. Trotz der großen Schäden wird nach nur zwei Monaten des Wiederaufbaus die Arbeit wieder provisorisch aufgenommen.

  9. Die erste 500 g Packung für den bayerischen Haushalt1950
    1950: Die erste 500 g Packung für den bayerischen Haushalt

    Erstmalig können bayerische Hausfrauen Salz in Kleingebinden à 500 g erwerben. Speise-, Pökel- und Gewerbesalz werden in Sackverpackungen à 50 kg unter dem Namen „Reichenhaller Siede-Speisesalz“ vertrieben. Die Raute – ein Element aus der Staatsflagge Bayerns ­– wird als Symbol im Markenlogo und auf allen Verpackungen eingesetzt.

  10. Große Werbetrommel für die nationale Markteinführung1955/56
    1955/56: Große Werbetrommel für die nationale Markteinführung

    Ausweitung des Vertriebs auf ganz Deutschland: Unter dem Markennamen „Bad Reichenhaller SpezialSalz“ kann man 1957 Salz aus Bad Reichenhall nicht mehr nur in Bayern, sondern bundesweit kaufen. Die Markteinführung wird mit plakativen Werbemaßnahmen wie dem fahrenden Salzpaket begleitet.

  11. Wachstum durch Technik1958
    1958: Wachstum durch Technik

    1958 wird die Produktion automatisiert: Neben Paketiermaschinen kommen erste Druck- und Stanzautomaten für die 500 g Packung zum Einsatz.

  12. Das Speisesalz mit dem Zusatz JodVor 1960
    Vor 1960: Das Speisesalz mit dem Zusatz Jod

    Erstmalig wird in Deutschland Speisesalz mit dem Zusatz Jod unter dem Produktnamen „Bayr. Vollsalz gegen Kropfbildung“ angeboten. Eine wichtige Maßnahme gegen den Jodmangel in Deutschland.

  13. Die erste Streudose und der Ministreuer1970
    1970: Die erste Streudose und der Ministreuer

    Bad Reichenhaller kommt in einer neuen Verpackungsform auf den Tisch: in der praktischen, nachfüllbaren Streudose. Die beliebte und seitdem immer wieder optimierte 500 g Dose ist bis heute Erkennungsmerkmal der Marke und im Miniformat beliebt als praktischer Begleiter für unterwegs.

  14. Der neue Name: Bad Reichenhaller MarkenSalz1971
    1971: Der neue Name: Bad Reichenhaller MarkenSalz

    Der Markenname „Bad Reichenhaller MarkenSalz" wird kreiert. Das ehemals „Bayrische Vollsalz mit Jod" wird unter dem Namen „Bad Reichenhaller JodSalz“ vertrieben. Im Rahmen eines Verpackungsrelaunchs erhalten die Verpackungen ein einheitliches Erscheinungsbild.

  15. Salz mit dem gewissen „Esswas“: GewürzSalz1987
    1987: Salz mit dem gewissen „Esswas“: GewürzSalz

    1987 kombiniert Bad Reichenhaller das MarkenJodSalz mit hochwertigen Kräutern und Gewürzen: Es entsteht das seitdem sehr beliebte KräuterJodSalz.

  16. Speisesalze mit Zusatznutzen1992/2002
    1992/2002: Speisesalze mit Zusatznutzen

    1992 kommt die Produktinnovation Bad Reichenhaller MarkenJodSalz + Fluorid auf den Markt. Zudem tauchen zum ersten Mal in der Markengeschichte die Alpen im unteren Teil der Packung auf. Zehn Jahre später wird das erste Salz mit dem wertvollen B-Vitamin Folsäure eingeführt: 2002 erweitert Bad Reichenhaller mit MarkenJodSalz + Fluorid + Folsäure das Sortiment der MarkenSalze auf vier Sorten.

  17. Die ersten GewürzSalzMühlen2001
    2001: Die ersten GewürzSalzMühlen

    Genau die richtige Würze, und dies frisch gemahlen. Bad Reichenhaller erweitert das Sortiment um GewürzSalzMühlen. Die Kräuter oder Gewürze entfalten frisch gemahlen ihr volles Aroma und werden zugleich mit der richtigen Prise Salz gemischt.

  18. Bad Reichenhaller erscheint in neuem Look2006
    2006: Bad Reichenhaller erscheint in neuem Look

    Verpackungsrelaunch aller Pakete und Dosen. Die traditionellen Erkennungsmerkmale der Marke Bad Reichenhaller – die rote Banderole sowie die blaue Raute – bleiben auch im neuen Design erhalten.

  19. Die ersten Bio-Produkte von Bad Reichenhaller: MarkenSalzMühlen+2008
    2008: Die ersten Bio-Produkte von Bad Reichenhaller: MarkenSalzMühlen+

    Die hochwertigen MarkenSalzMühlen+ in attraktivem Design sind ein Blickfang auf dem Tisch und ideal zum Verfeinern zahlreicher Gerichte. Es gibt sie in drei Varianten: grobes Bad Reichenhaller MarkenJodSalz pur, +Rosmarin und +Chili. Alle Kräuter und Gewürze kommen ausschließlich aus biologischem Anbau.

  20. Der vielleicht größte Salzstreuer der Welt2010
    2010: Der vielleicht größte Salzstreuer der Welt

    Seit dem 8.12.2010 steht in Bad Reichenhall der wahrscheinlich größte Salzstreuer der Welt. 4 Tonnen schwer und 6,5 Meter hoch, schmückt er den Kreisverkehr vor den Werkstoren und wird zum unverwechselbaren Wahrzeichen der Stadt. „Wenn nicht hier, wo sonst sollte der Salzstreuer stehen?“, sagte der Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner zur Eröffnung.

  21. Eröffnung des Markenmuseums Alte Saline2011
    2011: Eröffnung des Markenmuseums Alte Saline

    Eine weitere Attraktion in Bad Reichenhall: In der schönsten Saline der Welt wurde das Bad Reichenhaller Markenmuseum mit Salzshop eröffnet. Die sogenannte „Alte Saline“ ist die historische Heimat aller Bad Reichenhaller Produkte. Hier erfahren interessierte Besucher Wissenswertes über Salz und die Geschichte der Marke.

  22. Salz in seiner reinsten Form: SprühSalz2015
    2015: Salz in seiner reinsten Form: SprühSalz

    Die moderne Art zu salzen: Das innovative Sprühsalz, das unter dem Namen „Alpenquellsole“ schon 2001 eingeführt wurde, war damals seiner Zeit weit voraus und wurde wegen mangelnder Nachfrage wieder eingestellt. Nun ist die Zeit reif. Mit dem milden Geschmack von Bad Reichenhaller SprühSalz lassen sich Gerichte einfach und schnell verfeinern. Das flüssige Salz verteilt sich beim Sprühen als feiner Nebel auf den Speisen und würzt Gerichte somit wunderbar gleichmäßig. Die unverfälschte Natursole wird ohne weitere Verarbeitung in Flaschen abgefüllt.

  23. Neuer Name, neues Design2016
    2016: Neuer Name, neues Design

    Das schon seit Generationen als Küchenklassiker bekannte MarkenSalz heißt jetzt AlpenSalz. Die Herkunft aus den bayerischen Alpen als wichtiger Bestandteil der Bad Reichenhaller Produkte wird hiermit stärker in den Fokus gerückt. Auch das Verpackungsdesign wird modernisiert, ohne jedoch seine Charakteristik zu verlieren.

Unternehmen

Bad Reichenhaller ist eine Marke der Südwestdeutsche Salzwerke AG und steht für hochwertiges Salz aus den Tiefen der Alpen. Gewonnen aus reiner Alpensole, garantiert es höchste Qualität beim Würzen, Kochen und Backen. Schon vor Hunderten von Jahren hat das „weiße Gold“ aus den Alpen seinen Ursprungsort berühmt gemacht. Heute ist Bad Reichenhaller die bekannteste Marke im deutschen Speisesalzsegment. Das Produktportfolio von Bad Reichenhaller umfasst AlpenSalze ohne und mit Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen für eine ausgewogene Ernährung sowie eine große Auswahl an GewürzSalzen, Mühlen und Salzspezialitäten. 

Bitte nehmen Sie, bei Rückfragen und Interviewwünschen oder wenn Sie Bildmaterial benötigen, Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns über ein Belegexemplar. 

 

Kontakt:
Südwestdeutsche Salzwerke AG 
Lena Backfisch
Tel.: 07131/959-1866
E-Mail: lena.backfisch@salzwerke.de
www.bad-reichenhaller.de

Pressekontakt:
Ansel & Möllers GmbH
Simone Manea | Svenja Dreher
Tel.: 0711/92545-219
E-Mail: s.manea@anselmoellers.de
www.anselmoellers.de

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