1. Ohne Jodfehlt dir was!

    Hand mit Verpackung von Bad Reichenhaller
  2. Jod ist wichtig

    Eigentlich sollte unser Boden so jodhaltig sein, dass es auch die Pflanzen und Tiere aufnehmen. Da die Böden in Deutschland aber wenig bis gar kein Jod enthalten, fehlt es auch in der Nahrung. Zwar hat sich in den letzten 20 Jahren die Jodversorgung durch Aufklärung und Verwendung von Jodsalz verbessert, aber so richtig gut ist sie laut Experten immer noch nicht. Das tägliche Defizit an Jod liegt bei etwa einem Drittel der Menge, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen wird. Deutschland ist ein Jodmangelgebiet! Ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, ist vor allem für Menschen wichtig, die aufgrund ihrer Lebensumstände oder Ernährung auf eine ausreichende Jodzufuhr angewiesen sind. Achte bitte gut auf deinen Jodhaushalt, falls du zu einer der unten aufgeführten Gruppen gehörst.

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Spaß beiseite, Jod ist tat­säch­lich – wie Salz auch – le­bens­wichtig für den mensch­lich­en Kör­per. Und wenn dir Jod fehlt, kann das fa­ta­le Aus­wir­kun­gen haben.

Mann im Büro mit Kinn auf Schreibtisch

Warum brauchen wir Jod?

Es ist vor allem unsere Schilddrüse, die Jod braucht. Das kleine Organ erinnert in seiner Form an einen Schmetterling und liegt vorne am Hals unter dem Kehlkopf. Für den Stoffwechsel ist die Schilddrüse essenziell. Und da Jod ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist, ist Jod mitverantwortlich für Energiestoffwechsel, Herzrhythmus und Blutdruck, aber auch für Wachstum und Gehirnentwicklung. Ziemlich viel Verantwortung, finden wir – und ein guter Grund, die Schilddrüse mit unserem AlpenJodSalz zu unterstützen. Denn obwohl Jod so ein wichtiges Spurenelement ist, kann es vom Körper nicht selbst produziert werden. Das heißt: Es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Kein Jod, keine Schilddrüsenhormone, kein funktionierender Stoffwechsel. Gar nicht gut.

Mädchen schaut kritsch auf ein Puzzleteil

Was passiert bei Jodmangel?

Bei einer Unterversorgung des Körpers mit Jod wird der Stoffwechsel gestört, es kommt zu Organveränderungen und Krankheiten. Ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Antriebsschwäche können unter anderem Hinweise auf einen Jodmangel sein.

Jodmangel kann sowohl zu einer Schilddrüsenüberfunktion (gesteigerte Hormonproduktion) als auch zu einer Schilddrüsenunterfunktion (zu wenig Hormone) führen. Manchmal äußert sich die gestörte Hormonproduktion nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar: Es entsteht ein Kropf, also eine deutlich vergrößerte Schilddrüse. Diese „denkt“: Je mehr Zellen ich habe, desto besser kann ich mir Jod aus der Nahrung holen! Aber wenn da kein Jod drin ist, hat die Schilddrüse ein Problem. Und damit dein ganzer Körper. Doch auch ohne diese sichtbare Veränderung kann bereits ein Jodmangel vorliegen. Es gibt etliche Symptome, bei denen es sich wirklich lohnt, sich zu fragen: Wie geht es eigentlich meiner Schilddrüse?

Mögliche Anzeichen für einen Jodmangel bei Erwachsenen:

  • Konzentrationsschwäche
  • Antriebslosigkeit
  • ständige Müdigkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit
  • trockene, schuppige Haut
  • Verdauungsstörungen
  • geringe Abwehrkräfte
  • Wassereinlagerungen

Mögliche Anzeichen für einen Jodmangel bei Kindern:

  • Psychomotorische Entwicklungsstörungen
  • Hördefekte
  • verminderte intellektuelle Leistung
  • Lernschwäche
  • Stimmungsschwankungen
  • Verdauungsstörungen
Arzt untersucht Schilddrüse

Die Funktion der Schild­drüse

Klein, aber oho! Schild­drü­sen­hor­mo­ne steuern die Ent­wick­lung und Funk­tion von vielen Or­ga­nen. Die nur ca. 18-25 Gramm leichte Schild­drüse hat als Steue­rungs­or­gan für den gan­zen Körper eine ge­wich­ti­ge Auf­gabe!

  • Steue­rung von Energie­verbrauch und Grund­umsatz
  • Regulation der Körper­temperatur
  • Stärkung der Abwehr­kräfte
  • Regulation von Herz-Kreislauf-System und Blutdruck
  • Verbesserung der körper­lichen Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Erhöhung der Kon­zen­tra­tions- und Merk­fähigkeit
  • Stim­mungs­auf­hel­lende Wirkung
  • Wichtig für Darm­tätigkeit und Ver­dauung
  • Steue­rung der Frucht­bar­keit bei Frau und Mann
  • Wachstum und Ent­wicklung des Kin­des bereits im Mutter­leib
  • Ver­besserung des Intel­li­genz­quo­tien­ten besonders bei Kindern

Jod in derErnährung

Wie viel Jod soll ich essen?

Noch nie waren die Vielfalt an Lebensmitteln und die allgemeine Begeisterung für leckeres, gesundes Essen so groß wie heute. Trotzdem kann es zu einem Jodmangel kommen – und den kann jeder haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass im Schnitt nur zwei Drittel der empfohlenen Jodmenge aufgenommen wird.

Vielleicht denkst du jetzt: „Schön und gut, dann werde ich auf meine Jodversorgung in Zukunft besser achten, aber woher weiß ich denn, wie viel mir gut tut?“ Kein Problem, wir verraten dir hier die Jodzufuhr, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. empfiehlt: nämlich 200 Mikrogramm Jod am Tag. Also zum Beispiel 100 Mikrogramm Jod aus natürlichen Lebensmitteln wie Seefisch oder Ei und 100 Mikrogramm Jod durch das Essen von Jodsalz und damit hergestellten Lebensmitteln (das entspricht 5 Gramm Salz).

Personengruppe
Alter
40 µg / Tag80 µg / Tag
100 µg / Tag120 µg / Tag140 µg / Tag180 µg / Tag200 µg / Tag
200 µg / Tag200 µg / Tag200 µg / Tag180 µg / Tag180 µg / Tag
230 µg / Tag
260 µg / Tag
Dein empfohlener Jodbedarf:*Hierbei handelt es sich um einen Schätzwert.

Wie viel Jod steckt in Lebensmitteln?

Da Jod wasserlöslich ist, wurde und wird das in unseren Böden enthaltene Jod vom Regen ausgewaschen. Somit enthalten auch Pflanzen, Obst und Gemüse nur sehr wenig davon – das ist vor allem für die Vegetarier und Veganer unter euch wichtig zu wissen. Da Tiere genau wie wir Menschen Jod brauchen, wird ihr Futter in der Landwirtschaft mit Jod angereichert. So enthalten auch tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier und Fleisch etwas von dem Spurenelement. Das Jodvorkommen in den Meeren ist am größten, weswegen Seefisch und Meerestiere von Natur aus jodreich sind. Doch selbst, wer jede Woche Seefisch isst und regelmäßig ein Frühstücksei genießt, deckt damit noch nicht seinen Jodbedarf. Die Lösung? Jodsalz!

KabeljauKabeljau258 µg / 100 g Jodgehalt
BrokkoliBrokkoli17 µg / 100 g Jodgehalt
EiEi9 µg / 100 g Jodgehalt
Lachs geräuchertLachs6 µg / 100 g Jodgehalt
PfirsichPfirsich3 µg / 100 g Jodgehalt

Verwendung von Jodsalz

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) regelmäßig Überprüfungen zur Jodversorgung der Bevölkerung durch. Das macht immer wieder klar: Gutes Essen alleine reicht leider nicht. Es ist also wichtig, beim Kochen und Backen jodiertes Speisesalz zu verwenden. Aber nicht nur zu Hause, sondern auch bei der Wahl von Produkten im Supermarkt kannst du darauf achten: In der Zutatenliste verpackter Lebensmittel steht, ob sie jodiertes Salz enthalten oder nicht. Die Empfehlung von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern lautet: Wenn Salz, dann Jodsalz!

Manchmal ist es so einfach, sich etwas Gutes zu tun – und so lecker! Übrigens … Falls du es genau wissen willst: Unser AlpenJodSalz enthält 2.000 Mikrogramm Jod pro 100 Gramm, das sind 40 Mikrogramm pro Portion (2 Gramm). Das Spurenelement Jod trägt zu einer normalen kognitiven Funktion sowie zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Bad Reichenhaller Alpen JodSalz
Bad Reichenhaller
AlpenJodSalz
2.000 µg / 100 g

Menschen mit erhöhtem Jodbedarf

  • Schwangere und Stillende

    Dass werdende Mütter mehr Jod brauchen, liegt sowohl an der vermehrten Produktion von Schilddrüsenhormonen als auch an der unbedingt nötigen Jodversorgung des ungeborenen Kindes. Das ist wirklich wichtig! Ein Jodmangel kann zu einer verzögerten Entwicklung des Gehirns des heranwachsenden Kindes führen, zu Wachstumsverzögerungen, Hörproblemen oder psycho- und feinmotorischen Störungen. Zudem steigt das Risiko einer Fehlgeburt. Auch während der Stillzeit braucht das Baby für seine geistige und körperliche Entwicklung nicht nur viel Liebe und Fürsorge, sondern auch eine Mutter mit einer gesunden Schilddrüse. Laut einer aktuellen Studie zur Erhebung von Daten zum Stillen und zur Säuglingsernährung in Deutschland (SuSe II) ist vielen Schwangeren diese Bedeutung nicht bewusst. Auch die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) des Robert Koch-Instituts zeigt, dass die durchschnittliche Jodaufnahme von Frauen im gebärfähigen Alter nicht den ärztlichen Empfehlungen entspricht, sondern darunter liegt. Die Zufuhrempfehlung von 200 Mikrogramm Jod pro Tag für Erwachsene erhöht sich bei schwangeren Frauen auf 230 Mikrogramm, bei stillenden Frauen sogar auf 260 Mikrogramm.

    Lächelnde, schwangere Frau

FAQ

Eigentlich ist bereits alles gesagt und du bist jetzt bestimmt ein richtiger Profi, was Jodwissen angeht. Trotzdem findest du hier das Wichtigste noch mal auf einen Blick.

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