Was Jod mit der Schilddrüse zu tun hat

Wusstest du, dass du einen kleinen Schmetterling in dir trägst? Deine Schilddrüse! Sie sitzt vorne am Hals unterhalb des Kehlkopfs, wiegt nur 18 bis 25 Gramm und ähnelt in ihrer Form einem Schmetterling. Und obwohl sie so klein ist, leistet sie Großartiges: Sie ist tatsächlich essenziell für den Stoffwechsel und ein Steuerungsorgan für den ganzen Körper! Dazu gehört, dass sie Herz-Kreislauf-System, Blutdruck, Körpertemperatur und Verdauung reguliert. Sogar auf die Entwicklung des Kindes im Mutterleib nimmt die Schilddrüse Einfluss. Außerdem verbessert sie die körperliche Leistungsfähigkeit sowie Konzentrationsfähigkeit, steuert den Energieverbrauch und stärkt die Abwehrkräfte. Und als ob das nicht schon genug wäre, hat eine gut funktionierende Schilddrüse auch noch eine stimmungsaufhellende Wirkung. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit können wir einen Stimmungsaufheller sicher alle gut gebrauchen!

Puh, das ist wirklich eine ganze Menge … Obwohl wir uns im Team schon so viel mit der Schilddrüse beschäftigt haben, sind wir selbst immer wieder ganz schön beeindruckt, welchen Einfluss sie auf den Körper hat – und finden es ziemlich tragisch, dass sie so vernachlässigt wird. Möchtest du wissen, wie du deiner Schilddrüse etwas Gutes tun kannst? Ganz einfach durch gesunde Ernährung! Das kleine Organ freut sich sehr über ausreichend Selen, Calcium und Eisen sowie über Vitamin A und Vitamin D. Am allermeisten jedoch über Jod! Denn das Spurenelement Jod ist ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Bekommt die Schilddrüse zu wenig davon, kann sie nicht genügend Hormone bilden und ihren Job nicht richtig machen. Würde sie ja gerne, geht aber nicht. Also hilf ihr bitte, indem du auf deine Jodversorgung achtest.

Wie das geht? Das ist eigentlich ganz einfach, aber irgendwie auch wieder nicht. Einfach, weil du nur ausreichend Jod über die Nahrung zu dir nehmen musst. Ein bisschen schwierig jedoch, weil viele Lebensmittel nur sehr wenig Jod enthalten. Wusstest du, dass der Regen Jod aus den Böden wäscht? Daher ist das Jodvorkommen im Meer am größten und somit auch in Seefischen. Tierische Lebensmittel wie beispielsweise Käse und Eier enthalten immerhin ein bisschen Jod, Gemüse und Obst leider kaum. Aus diesem Grund empfehlen Wissenschaftler und Ärzte die Verwendung von Jodsalz. Das Robert Koch-Institut, welches spätestens seit der Coronakrise jeder kennt, führt im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft regelmäßig Überprüfungen zur Jodversorgung der Deutschen durch. Die gute Nachricht: Die Jodversorgung ist viel besser als früher. Die schlechte Nachricht: Deutschland ist immer noch ein Jodmangelgebiet! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. empfiehlt 200 Mikrogramm Jod am Tag, im Schnitt nehmen wir jedoch nur zwei Drittel davon zu uns. Wer will schon jeden Tag Seefisch oder Algen essen … Aber hey, es gibt ja zum Glück unser AlpenJodSalz! Das macht es ganz leicht, dir und deiner Schilddrüse etwas Gutes zu tun.

Wir sind uns sicher: Auf die möglichen Folgen eines Jodmangels hast du keine Lust. Ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit können erste Hinweise auf eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse sein. Wichtig zu wissen ist das vor allem, falls du zu einer der Risikogruppen gehörst: das sind werdende und junge Mütter, Kinder, Sportler, Vegetarier und Veganer sowie Senioren. Wenn dir jetzt nach so vielen Fakten der Kopf raucht und der Magen knurrt, haben wir hier zwei leckere Rezepte für dich, die nicht nur wunderbar in den Winter passen, sondern mit ihren Zutaten auch noch deine Jodaufnahme unterstützen: Lust auf eine Rosenkohl-Frittata mit Tofu oder ein Zitronen-Curry-Hähnchen auf Linsenrisotto?

Lass es dir schmecken! Und denke ab und zu an deine Schilddrüse, diese kleine Superheldin. Sie braucht deine Unterstützung, um ihre volle Power entfalten zu können.

Dein Bad Reichenhaller Social Media Team


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